Aufzählung der Pflichten und Handlungsmöglichkeiten für nachgeschaltete Anwender

Pflichten für den eigenen Betrieb

  • Überprüfen, ob die eigenen Verwendungen durch den Hersteller bzw.   Importeur abgedeckt sind
  • Risikomanagement-Maßnahmen aus Anhang des Sicherheitsdatenblattes überprüfen und befolgen/anwenden
  • Aufbewahren der Informationen (z.B. Sicherheitsdatenblätter)

Pflichten, die Lieferkette hinunter (downstream)

  • Sicherheitsdatenblatt erstellen/überarbeiten
  • Einstufung und Kennzeichnung (SDB und Verpackung)
  • Expositionsszenarien und Risikomanagement-Maßnahmen entweder alle weitergeben, oder gefiltert nur die jeweiligen Kunden betreffen
  • Für Stoffe der Kandidatenliste, die > 0,1% in einem Erzeugnis enthalten sind: Weitergabe des Namens des Stoffes und Informationen für eine sichere Verwendung

Pflichten, die Lieferkette hinauf (upstream)

  • Fehler im Sicherheitsdatenblatt melden (z.B. in der Einstufung/Kennzeichnung, bei unverständlichem Sicherheitsdatenblatt)
  • Neue Informationen über gefährliche Eigenschaften
  • Weiterleiten der Informationen der Kunden (etwa deren Verwendungszwecke)

Mögliche weitere Verpflichtungen

  • Wenn es Beschränkungen für Stoffe gibt, diese einhalten.
  • Für zulassungspflichtige Stoffe: abklären, ob für die benötigten Verwendungen in dieser Lieferkette bereits eine Zulassung vorhanden ist. (Wenn nicht: Zulassung beantragen bzw. diesen Stoff nicht mehr verwenden.)
  • Informationspflichten für SVHC-Stoffe in Erzeugnissen

Infobox

Weiteres

Erweiterte Sicherheitsdatenblätter:
Was Arbeiter wissen und tun müssen

Letzte Änderung: 18.01.2017